Samstag, 7. Dezember 2013

Great Ocean Road-Trip


Oh Mann, mir tut noch alles weh. Aber es war einfach super geil !!! 






Mein Weggefährte und ich











5 Tage auf dem Motorrad und jeden Tag 560/570 km gefahren. Es war ein tolles Erlebnis und die Jungs (Brad, Des, Fred, Zol und Jeff mit Di) waren echt super spitze.

Leider haben wir am ersten Tag gleich einen verloren, er hat eine S-Kurve unterschätzt und ist im Graben gelandet. Da war ich erstmal bedient und geschockt und dachte, ich fahre besser wieder nach Hause, vielleicht kostet es jeden Tag einen. Zum Glück habe ich es nicht getan und der Rest ist wieder heil nach Hause gekommen.



Mt. Gambier

Unsere erste Unterkunft.

Oh, ich liebe es, wenn Männer auf Essens-Jagd gehen und sich dann auch noch um die Zubereitung kümmern. :-)

Und es war total lecker.
Die coole Truppe...


... und der "Blaue See", 80 Meter tief und wirklich extrem blau.





So sehen die verschlafenen Örtchen aus, 3 Häuser und ein Eventplace - nenne ich es mal.

Man beachte die Weihnachtskugeln an dem Baum. lach

Strände, so wunder-wunderschön...; egal wo man hinkommt, wild romantische einsame Strände rund um den ganzen Kontinent und kaum ein Mensch nutzt sie.











Port Jervis


Auf dem Weg nach Port Jervis habe zum Glück nicht nur ich schlapp gemacht. Ein kurzes Nickerchen am Strand hat uns für die letzten 50 km wieder fit gemacht. Wir waren wirklich eingeschlafen.

 Und der Weg hat sich gelohnt 
 

Malerischer Sonnenuntergang und die
Motels sind so cool. Das Bike parkt direkt
vor dem Fenster, hi hi.


Grampians National Park













Biker durchforsten den Wald. Sah irgendwie lustig aus.

1 m wachsen diese trendigen Gewächse angeblich nur in 400 Jahren. Jetzt weiß ich auch, warum sie so teuer sind.
                                                                                                                  


Black Forrest Man.


















Mir dreht sich immer noch der Magen, wenn ich nur dieses Bild sehe.

What a crazy guy

Endlich... nach 6 Wochen Australien... finally Kangaroos. 

Bei 4 Grad Celsius sind wir hier gestern im Grampians Nationalpark morgens gestartet. In dem Motel hatte ich eine Heizdecke (elektrisch) im Bett. Das war genial.


    In ganz abgelegenen Dörfchen, nach über 100 km NICHTS findet man plötzlich so ein individuelles Schmuckstück an  Frühstücks- Cafe mit "grünen Eiern", gemeint sind Bio-Eier.                                        

Da ist es nun, das Highlight der Great Ocean Road... die 12 Apostel.


 




Tja, und so sah das dann am Ende aus. 



Fazit: Es war die Motorradtour meines Lebens. Ca. 2.700 km in 5 Tagen. Super tolle Erfahrung, ich habe viel vom Land gesehen und meine Begleiter finde ich richtig klasse, es war allerdings auch super anstrengend. Strecken über Hunderte von Kilometern gerade aus - das hat mich am meisten geschlaucht (naked bike), aber auch die Kurven sind ganz anders als bei uns, teilweise riesig - never ending oder klein, nicht einsehbar und unberechenbar. Die Straßen sind nicht so geflickt wie bei uns, das ist angenehm.

Nach 450 km hat mir Genick und Rücken wehgetan, die Konzentration nachgelassen, und ich dachte, ich kann nicht mehr. Nun..., wie es so ist, je härter man sich angehen muß um so größer das befriedigende Gefühl. :-)

Jetzt bin ich schon in Perth bei über 30 ° C, wo ich auch gerade schon wieder eine ausgefallene Erfahrung mache. Dazu dann mehr im nächsten Post. In 3 Tagen gehts auf eine Farm nach Denmark, 450 km südlich. Da wird dann was geschafft und sicher etwas Ruhe einkehren.


Mittwoch, 27. November 2013

Fraser Island





Das nächste Paradies

... und ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet.





Die Insel ist 125 km lang, 15 km breit und hat den absolut traumhaften 75 Milen Beach. Es ist die größte Sandinsel der Welt und Weltkulturerbe.







Im Meer baden kann man hier allerdings nicht, denn Fraser Island ist der Tummelplatz für Haie, und zwar der unfreundlichen Art. 









Das macht aber nichts, denn mitten im Busch gibt es ganz viele Seen mit glasklarem Wasser und schnee-weißem Sandstrand. Und das Baden in einem der Seen soll einen um 10 Jahre verjüngen. Also..., nix wie rein und gleich noch ein 2. mal. :-)

 






Ganz im Gegensatz zu Hamilton Island gibt es auf Fraser Islands zwar Autos, aber keine Straßen. Die Insel besteht aus Sand und so sind wir 3 Tage mit einem Monster-Truck quer beet über die Insel gedüst. Das war echt hammerhart, den ganzen Tag Achterbahnfahren. Hier sieht man die Sandwege und sie waren keine Einbahnstraße.



Ich dachte, das kann nicht sein, dass wir jetzt hier runterfahren...

Der Regenwald ist wild, urig und interessant. Unvorstellbar, dass der vor ca. 200 Jahren gestrandete Kapitän Fraser, der hier letztendlich sein Leben verloren hat, mit seiner Frau - in der damaligen Mode - durch diese Wildnis gestiefelt ist. Daher übrigens der Name "Fraser Island".



Als man nach der Leiche von Kapitän Fraser suchte, entdeckte man den Baumbestand der Insel und fand diesen viel ergiebiger als den toten Fraser. Nur hier wachsen Satinay-Pinien, die besonders wasserresistent sind und  daher ein super Fund für den Schiffbau waren. Zum Glück wurde dem Roden zeitig ein Riegel vorgeschoben und dieses kleine Paradies erhalten.

Frasers Frau Eliza überlebte und schrieb diverse skurile Geschichten über ihren Schiffbruch und die Vorkommnisse auf Fraser Island bis man sie in die Irrenanstalt steckte.





Tja, gestrandet sind wir auch einmal, als wir über den 75 Miles-Beach gebrettert sind. Mit vereinten Kräften haben wir uns aber freigeschoben.







Am Strand habe ich mich spontan zu einem Rundflug über die Insel entschlossen. Leider hatte ich kein Geld dabei. Der Pilot meinte, "no problem", hat mir eine Telefonnummer aufgeschrieben und sagte, ich solle dort in den nächsten Tagen anrufen und meine Kreditkartennummer angeben. Ist das zu fassen?!?! Für diese unkomplizierte Lebensweise liebe ich dieses Land. Also los gehts zu dem phantastischen Rundflug.




Wir 5, Eva, Diana, Mai, Filize und ich hatten eine coole Zeit zusammen. Hinzu kommt noch, dass wir aus einer Mehrbettzimmer-Lodge ein Upgrade in das beste Resort der Insel bekommen haben. Hi hi, das Kingfisher Resort können wir wärmstens empfehlen.
                                   
                                   
Ich mache so viele tolle Erfahrungen und lerne so viele Menschen kennen.
Das ist der Trip meines Lebens!!!

Ich bin so froh und dankbar, dass ich diese Möglichkeit habe. Lufthansa, die mir diesen Urlaub ermöglicht, Julia, die mich im Geschäft vertritt mit Mutter, Heidrun, die sich meiner administrativen Angelegenheiten annimmt, Wolfgang und Jürgen, die sich um die Beunde kümmern, Paul-Hugo, der nach  Onkel Kurt und Tante Lissie schaut, Beate und Zuzka, die ich jederzeit anrufen kann, wenns irgendwo brennt, Klaus, der meine Rechtsgeschichten erledigt, Nadja und Michael, die meine Wohnung übernommen haben...
Ich bin so happy, solch tollen Freunde zu haben. Nur mit Euch kann ich hier unbeschwert diese wahnsinnig schöne Zeit erleben und mich endlich mal wieder richtig frei fühlen. 
Das wollte ich mal gesagt haben. :-)

Samstag, 23. November 2013

Whitsundays

Was soll ich sagen?!?! Schaut einfach selbst:




Hamilton Island



und der neue Ausblick aus meinem Bett. Morgens, mittags, abends....



 ... ich kann mich einfach nicht satt sehen.

Ben ist mein neuer Gastgeber. Er ist Skipper auf einem Katamaran. Ich habe einen Törn mit ihm nach Whiteheaven Beach (s. Film) gemacht und durfte selbst steuern.













Hat super Spaß gemacht, obwohl ich mich sonst auf Booten ja nicht so wohl fühle.





In den Einfahrten der Luxusvillen stehen hier keine Mercedes, Jaguar oder sonstige Limousinen, nein da stehen hier nur Golf-Buggies. Auf der Insel fahren keine Autos und mit diesen geräuschlosen Buggies, die überall mit 20 km/h rumschleichen, kommt man sich vor wie in einem Science Fiction-Film.


Man braucht dafür übrigens einen Führerschein. lach


Die Kakadus... wunderschön, aber frech wie bei uns die Spatzen und die süßen Koalas pennen 20 Stunden am Tag und sind auch in den 4 Stunden die sie wach sind  so faul, dass sie sich nicht mal waschen. Also... stinken sie. :.-)

Leider ist mein Zimmer schon wieder gebucht. Ben hat mir angeboten, in dem riesigen Wohnzimmer ein Zelt und ein Bett für mich aufzubauen, damit ich noch etwas bleiben kann. Auf dem Boot habe ich ein Paar kennengelernt, Keith und Virginia. Als sie mitbekamen, dass ich meine Unterkunft verlassen muss, haben sie mir ihre Tel-Nr.  gegeben und mir das Wohnzimmer in ihrem Apartment angeboten. Es ist einfach unglaublich wie nett die Leute hier sind. 



Heute morgen lag ich noch am Strand und habe überlegt, ob ich eines der Angebote annehme, habe mich dann aber doch entschlossen weiter zu ziehen und heute abend bin ich schon wieder 1000 km südlicher. 

Fraser Island wartet.